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Archive → Juli 2010

Jeeps, Cabrios, Kleinbusse und mehr auf La Palma

Ab Anfang August 2010 werden Sie unser erweitertes Mietwagenangebot vorfinden.

La Palma ist eine sehenswerte Insel. Deshalb wollen ja auch Sie die Insel besuchen. Die Frage ist nur:
“Wie erlebe ich La Palma am besten?”.
Darauf gibt es mehrere Antworten, denn man kann die Insel mit dem Mietwagen auf ganz normalen Straßen erleben oder aber auch mit einem Jeep etwas abgelegenere Orte erkunden. Und nicht zuletzt kommen manche Besucher der Insel La Palma gleich zu fünft, sechst oder zu noch mehreren Personen an. Für alle diese Interessenten haben wir ab August 2010 das passende Angebot. Sie sollten Sie sich auf der Seite unserer Mietwagenangebote umsehen. Ab Anfang August werden wir unser Mietwagenangebot um einige Fahrzeuggruppen erweitern.

Nutzen Sie doch z. B. das Angebot eines Cabriolets, wir garantieren Ihnen günstigste Preise.

La Palma im Cabriolet erleben

Aber auch Jeeps werden wir ab Anfang August anbieten. Selbstverständlich gilt auch für die neu im Programm aufgenommenen Mietwagen:
Sie erhalten nur erstklassig gepflegte Autos zu günstigsten Konditionen von uns.

La Palma mit dem Jeep erkunden

La Palma mit dem Jeep erkunden

Wenn Sie nicht nur anseits des Alltages sondern auch noch abseits der Straßen Ihren Urlaub verbringen wollen, dann erleben Sie La Palma doch mit einem Jeep. Ab Anfang August kann auch der über unsere Website angemietet werden.

Sollten Sie in einer etwas größeren Gruppe nach La Palma kommen, können wir Ihnen auch einen Kleinbus anbieten. Für max. neun Personen ist dieser Bus geeignet. Mit diesem Bus können Sie also alle zusammen La Palma gemeinsam erleben.

Für bis zu 9 Personen: Einen Kleinbus auf La Palma anmieten.

Der Bus, ein 8- bis 9-Sitzer, ist ausgestattet mit:
105 PS, 5 Türen, 2 Airbags, ABS, Radio mit CD-Player, Fahrer- und Beifahrerairbag, Klimaanlage, Servolenkung, Zentralverriegelung, elektr.  Fensterheber, Radio-CD.

Alle unsere PKWs können Sie direkt am Flughafen Santa Cruz de La Palma (SPC) übernehmen und am Tage Ihrer Abreise auch dort zurück geben. Aber auch eine Übernahme in Ihrem Ferienhaus ist möglich. Dazu aber fragen Sie bitte bei uns an.

Wird La Palma immer größer?

Oder weshalb wird der Flughafen “Santa Cruz de La Palma” gigantisch vergrößert?

Diese merkwürdige Frage muss gestellt werden, wenn man sieht, was auf dem Flughafen Santa Cruz de La Palma (SPC) zur Zeit alles los ist. Mit Beginn des neuen Jahrhunderts begann man, den Flughafen zu vergrößern. Es wurde Geld von der EU für den Um- und Ausbau des Flughafens bewilligt, das jetzt natürlich auch ausgegeben werden muss und auch ausgegeben wird. Kann nun eine größere Anzahl von Flugzeugen auf La Palma landen? Sicher nicht!!!
Denn:
Wesentliche Änderungen, also Vergrößerungen an der Landebahn, die direkt an einem Berg liegt, können nicht vorgenommen werden. Die Landebahn kann kaum verlängert und auch nicht wesentlich verbreitert werden, da sie durch geografische Gegebenheiten eingeengt ist.
Bei den häufig vor allen Dingen in den Wintermonaten auftretenden Fallwinden, müssen viele Flüge auf die benachbarten, größeren Insel wie Teneriffa oder auch Gran Canaria umgeleitet werden. Für den Urlauber, der ja nach La Palma will, ist das natürlich mehr als unbefriedigend. Leider dauern diese Fallwinde oft länger als nur einen Tag an, so dass schon so mancher Urlauber mehrere Tage unfreiwillig einige Tage seines Urlaubs auf einer anderen Insel verbringen musste, da während dieser Zeit der Flugverkehr von und nach La Palma so gut wie völlig zum Erliegen kommt.
Dieses Problem ist ein altbekanntes und wird wohl auch nicht zu ändern sein. Fallwinde, die an dem Berg entstehen, der den Flughafen wie eine Wand an einer Seite der Start- und Landebahn begrenzt, treten vor allem in den Monaten zwischen Oktober und Februar auf, also zu der Zeit, zu der der Flughafen am stärksten frequentiert wird. Die Fallwinde können die Flugzeuge in unkontrollierbare Turbulenzen bringen, so dass Landungen äußerst riskant wären.

Diese ständig aufs Neue entstehende schwierige Wettersituation betrifft aber nicht nur die größeren Flugzeuge, auch die viel kleineren Flugzeuge, der Fluggesellschaft “BinterCanarias, die fast ausschließlich innerhalb der Kanarischen Inseln eingesetzt werden, sind natürlich auch von den Fallwinden betroffen.

Aber auch unabhängig von der teilweise schwierigen Wettersituation muss doch der gesunde Menschenverstand mal die Frage stellen dürfen, warum die kleine Insel La Palma einen immer gigantischer werdenden Flughafen benötigt, wenn das Fluggastaufkommen nahezu unverändert bleibt und während der Wirtschaftskrise eher geringer wird.

Der alte und der neue Flughafen La Palma

Auf unserem Foto sehen Sie die heute aktuelle Situation. Im Vordergrund sehen Sie das bis heute problemlos ausreichend alte Abfertigungsgebäude. Bisher reichte es noch immer aus, den täglichen Flugverkehr zu bewältigen, es wurde noch nie zu eng. Lediglich die Parkplatzsituation war nicht immer einfach in den Griff zu bekommen.
In seiner ursprünglichen Betonfarbe, sehen Sie im Hintergrund das monumentale neue Gebäude entstehen, mit weiteren zusätzlichen, hier nicht zu sehenden Untergeschossen. Diese sollen dann, sinnvollerweise, zum Parken benutzt werden.
Täglich werden ca. 30 Starts und Landungen auf dem kleinen Flughafen durchgeführt. Von ca. 20 dieser Flüge heißt das Ziel Teneriffa Nord. Es gibt weitere Flüge innerhalb der Kanaren, einen Flug zum spanischen Festland, aber nur durchschnittlich 3 Flüge pro Tag sind internationale Flüge, also Flüge aus Deutschland, Holland, England usw…
Konkret heißt das also, dass pro Woche nur ca. 15 – 20 internationale Flüge auf dem Flughafen abgefertigt werden.
Der Flughafen ist schon jetzt nicht gerade überfüllt. Wenn zufälligerweise zwei größere Flugzeuge der internationalen Gesellschaften fast gleichzeitig starten oder landen, ist das immer noch problemlos mit dem kleinen Flughafengebäude zu bewältigen. Wie verweist wird das neue Gebäude wirken, wenn es in Betrieb genommen werden wird…???  Für den ankommenden Besucher auf der Insel La Palma ist
die Zeit der kurzen Wege jetzt vorbei. Alles wird groß. Alles ist viel weiter auseinander gelegen. Aber ganz sicher wird dadurch nichts besser.

Unserer Meinung nach wird sich der Tourismus auf La Palma nicht verändern. Es fehlen die für den Urlauber so wichtigen weißen Sandstrände, es fehlt das Nachtleben. La Palma zieht andere Urlauber an. Nämlich Urlauber, die die Natur zu schätzen wissen, die eben gerade deswegen die Insel besuchen. Nur die grandiose Natur ist der Reichtum dieser kleinen aber ganz besonderen Insel. Da aber die Liebhaber dieser Insel nicht in solchen Mengen auftreten wie die sonnenhungrigen Urlauber auf Mallorca oder Fuerteventura, ist die Vergrößerung des Flughafens in dieser Art völlig überflüssig.

Neues Ferienhaus bei uns im Angebot

Seit gestern können wir Ihnen zwei schöne Bungalows in hervorragender Lage anbieten.

Die beiden Bungalows der Casa Majada befinden sich in klimatisch bester Lage auf La Palma, in Las Norias. Weshalb wir Ihnen auch noch im Blog dieses Angebot nahe bringen wollen? Das ist einfach zu erklären.
Diese beiden Bungalows sind gut ausgestattet, verfügen über einen schönen Pool, haben einen hervorragenden Meerblick und sind außerdem sehr preiswert. Ideal ist dieses Angebot auch für zwei Familien bzw. zwei befreundete Paare. So kann man in den nebeneinander gelegenen Bungalows einen gemeinsamen Urlaub verbringen und hat trotzdem seine “eigenen vier Wände” zur Verfügung.

Diesen tollen Blick erleben Sie in der Casa Majada

Wenn Sie also einen preiswerten Urlaub in einem schönen Ferienhaus mit Pool und Meerblick machen wollen, sollten Sie sich dieses Angebot gut merken. Natürlich bieten wir Ihnen zu diesem Haus auch gern einen gepflegten Mietwagen an.
Fragen Sie uns, wir geben gern weitere Auskünfte.

Die Bajada de La Virgen 2010

Alle fünf Jahre wird die “Bajada de la Virgen de las Nieves” abgehalten.

Der deutsche Name dieser Festlichkeit bedeutet ungefähr:
“Das Heruntertragen der Jungfrau des Schnees”.
Offizielles zu dem Fest finden Sie hier in spanischer Sprache.

Dieses Feste wird seit ca. 1680 auf La Palma gefeiert. Der Anlass dazu war eine im Jahr 1676 aufgetretene große Dürre. Um eine eventuelle Missernte zu vermeiden, veranlasste der damalige kanarische Bischof, dass die auf der ganzen Insel La Palma verehrte Statue der Jungfrau aus dem Ort Las Nieves (= Schnee) in einer Bittprozession herunter (= baja) nach Santa Cruz getragen werden soll.
Nachdem das geschehen war, fing es tatsächlich an zu regnen, die Dürre war besiegt.
Seit der Zeit aber wird (zum ersten Mal in 1680) alle fünf Jahre die Jungfrau in einem großen Festakt nach Santa Cruz hinunter getragen.
Daher also der Name des Festes.

Die jetzt stattfindenden Festlichkeiten dauern mehr als einen Monat. Während dieser Zeit reisen vor allen Dingen ehemalige Palmeros aus Südamerika, aber auch sonstige Interessenten aus aller Welt nach La Palma. Flüge zwischen den Inseln sind oft lange vorher ausgebucht. Auch Quartiere, vor allen Dingen um Santa Cruz herum, sind meist ausgebucht.
Von Anfang Juli bis in die ersten Augusttage hinein finden täglich Veranstaltungen aller Art statt.
Ein Höhepunkt der Fiesta ist der Maskentanz der Zwerge, der “enanas”. Der Tanz wird die ganze Nacht getanzt.

Feststehende Veranstaltungen sind die “Loa”, ein musikalischer Dialog zwischen einem Schiff und der Festung, also eine Art Lobgesang zu Ehren der Jungfrau de las Nieves. Folkloristische Tänze und Aufzüge, Wettkämpfe, ein Blumenkorso und ein Feuerwerk gehören ebenso dazu.

Zum Höhepunkt der gesamten Festivität gehört dann das Hinunterbringen der Madonnenfigur nach Santa Cruz.
Während dieses farblich hervorragend inszenierten Höhepunktes der Fiesta, wird die Statue der Jungfrau in einer Sänfte von 12 Männern innerhalb von etwas mehr als einer Stunde nach Santa Cruz getragen. Feuerwerk, Lichtergirlanden geschmückte Häuser und natürlich eine begeisterte Menschenmenge bilden den Rahmen zu diesem Spektakel. Beendet wird die folkloristische Prozession an der Iglesia El Salvador, also an einer Kirche, auf der Plaza Espana.