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Wird La Palma immer größer?

Oder weshalb wird der Flughafen “Santa Cruz de La Palma” gigantisch vergrößert?

Diese merkwürdige Frage muss gestellt werden, wenn man sieht, was auf dem Flughafen Santa Cruz de La Palma (SPC) zur Zeit alles los ist. Mit Beginn des neuen Jahrhunderts begann man, den Flughafen zu vergrößern. Es wurde Geld von der EU für den Um- und Ausbau des Flughafens bewilligt, das jetzt natürlich auch ausgegeben werden muss und auch ausgegeben wird. Kann nun eine größere Anzahl von Flugzeugen auf La Palma landen? Sicher nicht!!!
Denn:
Wesentliche Änderungen, also Vergrößerungen an der Landebahn, die direkt an einem Berg liegt, können nicht vorgenommen werden. Die Landebahn kann kaum verlängert und auch nicht wesentlich verbreitert werden, da sie durch geografische Gegebenheiten eingeengt ist.
Bei den häufig vor allen Dingen in den Wintermonaten auftretenden Fallwinden, müssen viele Flüge auf die benachbarten, größeren Insel wie Teneriffa oder auch Gran Canaria umgeleitet werden. Für den Urlauber, der ja nach La Palma will, ist das natürlich mehr als unbefriedigend. Leider dauern diese Fallwinde oft länger als nur einen Tag an, so dass schon so mancher Urlauber mehrere Tage unfreiwillig einige Tage seines Urlaubs auf einer anderen Insel verbringen musste, da während dieser Zeit der Flugverkehr von und nach La Palma so gut wie völlig zum Erliegen kommt.
Dieses Problem ist ein altbekanntes und wird wohl auch nicht zu ändern sein. Fallwinde, die an dem Berg entstehen, der den Flughafen wie eine Wand an einer Seite der Start- und Landebahn begrenzt, treten vor allem in den Monaten zwischen Oktober und Februar auf, also zu der Zeit, zu der der Flughafen am stärksten frequentiert wird. Die Fallwinde können die Flugzeuge in unkontrollierbare Turbulenzen bringen, so dass Landungen äußerst riskant wären.

Diese ständig aufs Neue entstehende schwierige Wettersituation betrifft aber nicht nur die größeren Flugzeuge, auch die viel kleineren Flugzeuge, der Fluggesellschaft “BinterCanarias, die fast ausschließlich innerhalb der Kanarischen Inseln eingesetzt werden, sind natürlich auch von den Fallwinden betroffen.

Aber auch unabhängig von der teilweise schwierigen Wettersituation muss doch der gesunde Menschenverstand mal die Frage stellen dürfen, warum die kleine Insel La Palma einen immer gigantischer werdenden Flughafen benötigt, wenn das Fluggastaufkommen nahezu unverändert bleibt und während der Wirtschaftskrise eher geringer wird.

Der alte und der neue Flughafen La Palma

Auf unserem Foto sehen Sie die heute aktuelle Situation. Im Vordergrund sehen Sie das bis heute problemlos ausreichend alte Abfertigungsgebäude. Bisher reichte es noch immer aus, den täglichen Flugverkehr zu bewältigen, es wurde noch nie zu eng. Lediglich die Parkplatzsituation war nicht immer einfach in den Griff zu bekommen.
In seiner ursprünglichen Betonfarbe, sehen Sie im Hintergrund das monumentale neue Gebäude entstehen, mit weiteren zusätzlichen, hier nicht zu sehenden Untergeschossen. Diese sollen dann, sinnvollerweise, zum Parken benutzt werden.
Täglich werden ca. 30 Starts und Landungen auf dem kleinen Flughafen durchgeführt. Von ca. 20 dieser Flüge heißt das Ziel Teneriffa Nord. Es gibt weitere Flüge innerhalb der Kanaren, einen Flug zum spanischen Festland, aber nur durchschnittlich 3 Flüge pro Tag sind internationale Flüge, also Flüge aus Deutschland, Holland, England usw…
Konkret heißt das also, dass pro Woche nur ca. 15 – 20 internationale Flüge auf dem Flughafen abgefertigt werden.
Der Flughafen ist schon jetzt nicht gerade überfüllt. Wenn zufälligerweise zwei größere Flugzeuge der internationalen Gesellschaften fast gleichzeitig starten oder landen, ist das immer noch problemlos mit dem kleinen Flughafengebäude zu bewältigen. Wie verweist wird das neue Gebäude wirken, wenn es in Betrieb genommen werden wird…???  Für den ankommenden Besucher auf der Insel La Palma ist
die Zeit der kurzen Wege jetzt vorbei. Alles wird groß. Alles ist viel weiter auseinander gelegen. Aber ganz sicher wird dadurch nichts besser.

Unserer Meinung nach wird sich der Tourismus auf La Palma nicht verändern. Es fehlen die für den Urlauber so wichtigen weißen Sandstrände, es fehlt das Nachtleben. La Palma zieht andere Urlauber an. Nämlich Urlauber, die die Natur zu schätzen wissen, die eben gerade deswegen die Insel besuchen. Nur die grandiose Natur ist der Reichtum dieser kleinen aber ganz besonderen Insel. Da aber die Liebhaber dieser Insel nicht in solchen Mengen auftreten wie die sonnenhungrigen Urlauber auf Mallorca oder Fuerteventura, ist die Vergrößerung des Flughafens in dieser Art völlig überflüssig.

Das Wetter auf La Palma – Infos und Aktuelles

Interessant, was der gemeine Suchende bei Google eingibt, wenn er La Palma relevante Abfragen startet. Die meisten User scheint wohl das Wetter auf La Palma zu interessieren.

Hier die Top 10 der letzten 90 Tage:

Das La Palma Wetter – Infos und wissenswertes:

Wenn auf dem Festland im Sommer die Temperaturen meistens sehr hoch sind, so bleiben die Temperaturen auf den Kanaren doch fast “frisch” und sind durchaus erträglich, das Wetter ist überwiegend als sehr angenehm zu bezeichnen. Mit einemTemperaturdurchschnitt von ca. Continue reading →

Vielleicht ist schon in Kürze das flugtechnische Problem der Aschewolke erledigt.

Noch immer ist die Aschewolke des auf Island ausgebrochenen Vulkans ein Thema.
Wie lange noch?

Auch für La Palma gilt: Die Aschewolke könnte bald umflogen werden.

Momentan erhalten die Flugzeuge die Vorwarnungen zur Aschewolke, die aufgrund der Gefahren für die Triebwerke nicht durchflogen werden darf, hauptsächlich durch am Boden vorgenommene Messungen und von durchgeführten Forschungsflügen.
Nun aber werden in Norwegen Sensoren entwickelt, welche die Aschewolke ca. 100 km vor dem Einfliegen in eine solche erkennen können und somit rechtzeitig eine Warnung abgeben. Die Geräte, die zurzeit entwickelt werden, arbeiten auf der Basis der bisher auf dem Boden eingesetzten Infrarot-Systeme und sollen Tag und Nacht einsetzbar sein. Sobald die Geräte einwandfrei arbeiten, kann also ein wesentlich unproblematischerer Flugverkehr durchgeführt werden, da dann eine ggf. vorhanden Aschewolke umflogen werden kann.
Somit ist die Aschewolke vielleicht schon in Kürze “der Schnee von gestern”, der dann zumindest flugtechnisch unproblematisch geworden sein könnte.
Das bedeutet für den Urlauber, dass er von Deutschland aus unproblematisch nach La Palma oder zu sonstigen Zielen in der Welt fliegen kann. Zumindest meistens!!
Erst einmal aber muss abgewartet werden, bis diese Geräte im Einsatz sind.

Das Wetter auf La Palma – ideal für Ihren Sommerurlaub

Wetter ist doch immer wieder ein Thema. Endlos, oft banal und trotzdem immer wieder wichtig zugleich. Denn wer möchte schon seinen Urlaub dort verbringen, wo das Wetter schlecht ist?
In Deutschland ist das Wetter im Moment unerklärlich unfreundlich: Kühl, leicht regnerisch, jedenfalls nicht der Jahreszeit angemessen. Nun haben aber ganz viele Leute ihren Urlaub in Deutschland gebucht. Ob sie damit nun glücklich werden, sei dahingestellt, denn die Wetterprognosen für den deutschen Sommer sind alles andere als rosig.
Ganz anders dagegen auf La Palma. Hier soll es einen nicht zu heißen, eben deshalb sehr angenehmen Sommer geben. Auch gerade jetzt herrscht auf der schönen Kanareninsel wunderbares Wetter: 22°C, sonnig, ab und zu etwas bewölkt, aber ohne Regen. Das bedeutet also, dass auf La Palma Sonne getankt werden kann, aber dass auch Aktivitäten im Vordergrund stehen können. Wanderungen, das Highlight der Insel, sind gerade jetzt also hervorragend durchführbar. Aber auch schwimmen im Atlantik ist schon jetzt ebenso möglich, wie einfach nur den Tag zu genießen, indem man z. B. auf der schönen Plaza in Los Llanos einen Kaffee trinkt und die in Deutschland nicht vorhanden Wärme aufsaugt.
Obwohl La Palma touristisch nie überlaufen ist, so ist der Tourismus auf der Insel in den Monaten Mai und Juni noch geringer. Das heißt für den Urlauber, dass die Restaurants weniger besucht sind, dass das Personal mehr Zeit für den einzelnen Gast hat. Die Strände, die auch in den Monaten Juli und August nicht überfüllt sind, bieten im Mai und Juni noch mehr Möglichkeiten für individuelles Strandleben.

Geruhsame Strände in den Monaten Mai und Juni auf La Palma

Puerto de Tazacorte: Geruhsames Strandleben in den Monaten Mai und Juni

Also:
Wenn Sie in Kürze auf La Palma sein sollten, genießen Sie Ihren Urlaub auf der Insel, genießen Sie die Sonne bevor Sie sich wieder dem leider doch recht trüben Alltag in Deutschland aussetzen.
Falls Sie Ihren Sommerurlaub noch nicht gebucht haben sollten, überlegen Sie doch mal, ob Ihr Urlaubsziel im Sommer nicht eventuell doch La Palma heißen könnte…???

So oder so:
Wir wünschen Ihnen jedenfalls einen schönen Urlaub.

Das Wetter auf La Palma und der El-Niño-Effekt…

Für die Verhältnisse, die wir in diesem Winter in Deutschland erleben, klingt es unglaublich:

Der Monat Januar 2010 soll seit 1978 der wärmste Januar gewesen sein.  Im dem gesamten Zeitraum soll der Januar 2010 sogar der drittwärmste Monat überhaupt gewesen sein.

Wenn man sich hier den Winter ansieht, ist das kaum zu glauben, da der Januar in Deutschland so kalt war, wie lange nicht mehr. Es wurden aber bei der Berechnung der Temperaturen weltweit Einzeltemperaturen zusammengetragen und berechnet. Die Forscher der Universität von Alabama in Huntsville stellten die Temperaturen zusammen und nutzten dabei die Daten von Satelliten, die in einer Höhe zwischen null und ca. acht Kilometern, also in der untersten Atmosphärenschicht, gemessen wurden. Gemessen wurde über Wüsten und Regenwäldern, über Städten, Gebirgen und Ozeanen.
Das Ergebnis: Der Januar 2010 war um 0,7 ° C wärmer, als es der Januar der letzten zwanzig Jahre war. Als Ursache wurde der El-Niño-Effekt genannt. Hier wird das Oberflächenwasser im Pazifik, vor den Küsten Südamerikas deutlich erwärmt. Diese Wärme, die zum Teil an die Atmosphäre abgegeben wird, kann die Lufttemperaturen in großen Teilen der Welt beeinflussen.
Einer der an den Temperaturmessungen beteiligten Wissenschaftler ließ verlauten, dass es momentan im Pazifik so viel zusätzliche Wärme gibt, dass auch die Temperaturrekorde aus dem Jahr 1998 übertroffen werden könnten. Bereits 1998 gab es einen El-Niño. Auch damals erhöhten sich die Temperaturen im globalen Durchschnitt.
In verschiedenen Gebieten der Erde kann es recht verschiedene Entwicklungen geben, die auch gegen den Trend auftreten. In Nordamerika lag die Temperatur um einige Grad höher, als es sonst üblich ist. Der Höhenrekord wurde in Südgrönland erreicht. Dort herrschte ein Temperaturplus von sieben Grad. In Europa und auch in Sibirien lagen die Temperaturen deutlich unter denen der vergangenen Jahre. Ein Meteorologe der FU Berlin sagte, dass es kein Widerspruch sei, weder zu El Niño noch zum Klimawandel, wenn bei uns so niedrige Temperaturen herrschen.
Das Wetter wird in weiten Teilen der Welt vom warmen Pazifik beeinflusst. Continue reading →